Kraft-Wärme-Kopplung
Energie effizient nutzen
Mit der Kraft-Wärme-Kopplung sind wir in der Lage, den Dampf gleich zweimal arbeiten zu lassen und damit die eingesetzte Energie optimal zu nutzen: Der Dampf wird zuerst über die Turbinen geleitet und erzeugt hier Strom. Erst dann wird er zum Heizen verwendet.
Drei gute Gründe stehen für Kraft-Wärme-Kopplung:
Gemeinsame Erzeugung
Strom und Wärme entstehen in einem Prozess.
Effiziente Energienutzung
Die anfallende Wärme wird für die Fernwärmeversorgung genutzt.
Hoher Gesamt-Nutzungsgrad
Die KWK-Anlagen der FUG erreichen je nach Anlage und Betriebsbedingungen einen Gesamt-Nutzungsgrad von bis zu 80 %.
Im Vergleich
Strom und Wärme aus einem Prozess
Die Kraft-Wärme-Kopplung ist ein wichtiger Bestandteil der Strom- und Wärmeversorgung der FUG. Die FUG setzt seit über 60 Jahren auf die KWK-Technologie und entwickelt ihre Erzeugungsanlagen kontinuierlich weiter.
Auch die Biomasse-Heizkraftwerke an der Magirusstraße sowie das Müllheizkraftwerk des TAD (Zweckverband Thermische Abfallverwertung Donautal) im Industriegebiet Donautal arbeiten nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung.
Der Gesamt-Nutzungsgrad beschreibt, welcher Anteil der eingesetzten Energie als nutzbare Energie in Form von Strom und Wärme bereitgestellt wird. Durch die gemeinsame Erzeugung können Strom und Wärme aus einem Prozess genutzt werden, wobei die bei der Stromerzeugung anfallende Wärme für die Fernwärmeversorgung eingesetzt wird.
In voller Größe öffnen (neues Fenster)Nutzung der Primärenergie ohne und mit Kraft-Wärme-Kopplung.
So funktioniert es
Vom Kessel bis zur Kundenanlage
Im Kessel entsteht Dampf, der über Turbine und Generator Strom erzeugt. Die verbleibende Wärme gelangt über den Heizkondensator ins Fernwärmenetz und von dort zu Ihnen.
Kraft-Wärme-Kopplung
In voller Größe öffnen (neues Fenster)Rot: heißer Dampf und Vorlauf, blau: abgekühltes Wasser im Rücklauf.
